

Über mich
Mein Name ist Nico Votta, ich bin 29 Jahre alt und in St. Gallen (CH) geboren und aufgewachsen. Hier, zwischen Natur und Stadtleben, wo alles seien Anfang nahm.
Tiere haben mich schon begleitet, solange ich denken kann. Als Kind war ich oft lieber draußen bei Hunden, Katzen oder irgendwem mit Fell und Schnauze, als irgendwo drinnen zu sitzen. Mich hat immer fasziniert, wie ehrlich Tiere reagieren – ohne Maske, ohne Schauspiel. Man bekommt genau das zurück, was man hineinlegt.
Der Wunsch, „etwas mit Tieren zu machen“, war also lange da. Aber manchmal braucht man Zeit, Mut und den richtigen Moment. Jetzt habe ich diesen Schritt bewusst gewählt:
Ich befinde mich in der Ausbildung zum Hundetrainer – mit Schwerpunkt auf Sozialverhalten und der Arbeit mit Hunden, die vielleicht etwas mehr Zeit, Verständnis und Geduld brauchen.
Mich interessiert vor allem das eigentliche Wesen des Hundes. Nicht die perfekten Kunststücke, nicht das „Funktionieren auf Knopfdruck“. Ich glaube, dass Training dann sinnvoll ist, wenn es dem Hund hilft, sich im Alltag sicher zu fühlen und uns Menschen besser zu verstehen.
Darum arbeite ich lieber klar, ruhig und natürlich – mit so wenig Hilfsmitteln wie nötig. Denn ich bin überzeugt:
Der wichtigste „Trainingsgegenstand“ sind wir Menschen selbst. Wenn wir klar, fair und liebevoll führen, braucht es oft erstaunlich wenig „Drumherum“. Und ja – manchmal braucht es vor allem innere Ruhe… die üben wir gemeinsam.
Mir geht es nicht darum, Symptome zu überdecken. Stattdessen schauen wir gemeinsam dahin, wo das Verhalten entsteht:
Wie fühlt sich der Hund? Welche Strukturen fehlen? Wo können wir Orientierung geben?
So entstehen Beziehungen, die tragen — im Alltag, in Begegnungen, in schwierigen Momenten. Schritt für Schritt, ehrlich und mit Respekt für beide Seiten: Hund und Mensch.
Ausbildung
2025 - 2026 (aktuell)
Hundetrainer / Diplomierte Fachperson Hundewesen HFZ
Carlo Schafroth

Meine Ausbildung zum Hundetrainer absolviere ich am Hundefachzentrum Schweiz bei Carlo Schafroth.
Er arbeitet praktisch schon sein ganzes Leben mit Hunden und gilt in seinem Fachgebiet als einer der Besten. Besonders in der Verhaltensarbeit und der Resozialisierung von verhaltensauffälligen Hunden verfügt er über enorme Erfahrung, die er an engagierte angehende Trainer weitergibt – und davon darf ich lernen.
Ich habe mich bewusst für diese Ausbildung entschieden, weil ich das Wesen des Hundes verstehen möchte – nicht nur Symptome überdecken oder „drübertrainieren“. Es ist mir wichtig, Bedürfnisse, Motivation und Emotion zu erkennen, um fair, klar und nachhaltig arbeiten zu können.
Die Arbeit mit Hunden, die aus menschlicher Sicht „auffällig“ wirken, eröffnet mir dabei einen besonders tiefen Einblick. Sie fordert mich, genauer hinzuschauen – und bringt mich Schritt für Schritt näher an das, was ich als den Blick auf das wahre Wesen beschreibe.